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Hinweis: Die Vorträge zu vier Workshop-Themen (Armut, Haushaltspolitik, Demokratie, Bildungspolitik) sind im Download-Bereich als PDF verfügbar.
















Programm des ersten Treffens

Termin: Sonnabend, 4. April 2009, 11 – 16 Uhr

Ort: Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz 1,

10825 Berlin, Raum 2112/2113

11.00 Uhr Begrüßung und Einführung in den Tag

(Ulrike Kölver und Michel Tschuschke)

11.15 Uhr Bilanz der Haushaltspolitik in Berlin – Sparen bis es quietscht?!

(Peter Hammels, Bezirksverordneter der WAS-B in Lichtenberg)

Überblick über Politikfelder

12.00 Uhr Workshop I

Der Berliner Senat und die Demokratie (Gerhard Seyfarth)

12.00 Uhr Workshop II

Der Berliner Senat und die Armut in Berlin (Thomas Marschner)

12.50 Uhr Workshop III

Der Berliner Senat und die gescheiterte Bildungspolitik (Michael Hammerbacher)

12.50 Uhr Workshop IV

Der Berliner Senat und die Stadtplanung und Stadtentwicklung (Matthias Stöhr)

13.40 Uhr Pause mit Imbiss (im Raum 3123)

14.15 Uhr Gesprächsrunde mit Bezirksverordneten

2 Jahre Engagement für eine soziale Politik in der BVV – Erfahrungen und Ergebnisse

(Moderation: Ulrike Kölver, Michel Tschuschke)

15.00 Uhr

Gibt es einen Platz für eine stadtpolitische soziale Opposition? Einschätzungen, Ideen, Projekte

Ca. 16.00 Uhr Ende und Ausklang



Das Treffen unterstützen:

Peter Hammels

Michael Hammerbacher

Renate Herranen

Axel Hülfert

Ulrike Kölver

Rüdiger Kurock

Winfried Lätsch

Franz Männer

Thomas Marschner

Dieter Miemietz

Christoph Nitschke

Gerhard Seyfarth

Matthias Stöhr

Michel Tschuschke

Rita Waldukat

In der Ferne so nah - Soziale Politik für Berlin

Folgetreffen am Donnerstag, 4. Juni 2009, 19 Uhr

Rathaus Schöneberg, Raum 2112

Vorschlag für die Tagesordnung

1. Möglichkeiten der politischen Organisation

2. Inhaltliche Grundlage der Weiterarbeit (Entwurf) (Download)

3. nächstes Treffen







Bestandsaufnahme und Aussichten der sozialen Opposition

Treffen am 4. April 2009, 11 Uhr, Rathaus Schöneberg

Seit mehr als sieben Jahren wird die Hauptstadt Berlin von einem rot-roten Senat regiert. Statt Verteidigung und Ausbau der sozialen Infrastruktur bekamen wir organisierten Sozialkahlschlag und arrogantes Verwaltungshandeln. Beispiele gibt es leider viele:

Derzeit soll die Bevölkerung der Bundesrepublik die Schulden der „notleidenden Banken“ bezahlen. Schon seit Jahren haften die Berliner Steuerzahler für die Schulden, die ihnen die Chefetage der Berliner Landesbank aufgebrummt hat.

Weltweit und in Berlin geht es nach dem Motto zu: „Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren“. Das ist eine Politik für die Banken und Konzerne, gegen die Menschen in der Stadt und im Land!

Sozialkahlschlag ist einmalig

Der rot-rote Senat hat mit Beginn seiner Amtszeit 2001 die Investitionen in die öffentliche Infraastruktur der Stadt um mehr als die Hälfte gekürzt. Schwimmbäder, Sportanlagen, Schulen, Kindertagesstätten, Krankenhäuser und andere öffentliche Gebäude verrotten aufgrund dieser Sparpolitik, die auch noch Arbeitsplätze im Handwerk kostet. Auch die künftige Umsetzung des Konjunkturpakets II in Berlin mit Investitionen in Höhe von 630 Millionen Euro ändert daran grundsätzlich nichts. Allein die Berliner Schulen melden einen Investitionsbedarf von ca. 1 Mrd. Euro zur Instandsetzung der Gebäude. Einen Mentalitätswechsel in der Politik des rot-roten Senats wird es auch weiterhin nicht geben, da weiter gespart werden soll, „bis es quietscht“ (Klaus Wowereit).

Den Menschen helfen, nicht den Banken!

Der rot-rote Senat verantwortet in seiner bisherigen Amtszeit einen in der Berliner Geschichte einmaligen sozialen Kahlschlag. Dagegen traten im Herbst 2006 mehr als ein Dutzend kleiner Parteien an, die jedoch den Sprung ins Berliner Abgeordnetenhaus verfehlten. So hat die parlamentarische Oppositionsrolle derzeit allein ein elitäres grün-schwarz-gelbes Jamaika-Bündnis inne, dem der Sparkurs von SPD und Die Linke sogar noch nicht weit genug geht. Mit einer Regierungskoalition aus CDU/FDP/Grünen ginge es den Einwohnern Berlins noch schlechter als bisher.

Hoffnungsschimmer

Einerseits zerfaserte nach den Wahlen der politische Widerstand gegen die Senatspolitik, andererseits zeigten sich Hoffnungsschimmer am Horizont: Die Volksbegehren zur Offenlegung der Wasserprivatisierungsverträge, für bessere Kita-Ausstattung und das erfolgreiche Bürgerbegehren „Mediaspree versenken“ in Friedrichshain-Kreuzberg sind Beispiele dafür, dass die soziale Opposition in Berlin durchaus in der Lage ist, geeint zu mobilisieren.

Soziales Bündnis aufbauen

Aufbauend auf diesen Erfolgen könnte im Laufe der nächsten zwei Jahre das Fundament für ein soziales Oppositionsbündnis geschaffen werden, dem 2011 der Sprung ins Abgeordnetenhaus gelingt. Eine politische Opposition, die diese Bezeichnung wirklich verdient, ist dringend erforderlich. Deshalb laden wir ein zu einem Treffen, um rechtzeitig Chancen und Risiken für den Aufbau eines solchen Bündnisses abzuwägen und die richtigen Strategien und Themen zu benennen.

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Kontakt

Veranstaltungshinweise

20. Juni 2009, Flughafen Tempelhof

DER ZAUN MUSS WEG!

16. Mai 2009, 11 Uhr, Invaliden- Ecke Heidestraße

DGB-Demo "Für ein soziales Europa"